{"id":11708,"date":"2024-09-25T09:49:42","date_gmt":"2024-09-25T07:49:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/?p=11708"},"modified":"2025-05-26T13:41:13","modified_gmt":"2025-05-26T11:41:13","slug":"stellenanzeigen-weniger-ist-mehr-authentizitaet-statt-phrasendrescherei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/stellenanzeigen-weniger-ist-mehr-authentizitaet-statt-phrasendrescherei\/","title":{"rendered":"Stellenanzeigen &#8211; Weniger ist mehr: Authentizit\u00e4t statt Phrasendrescherei"},"content":{"rendered":"<p>Die Sprache in Stellenanzeigen spielt eine entscheidende Rolle f\u00fcr den Erfolg bei der Bewerbersuche. Doch allzu oft werden potenzielle Bewerberinnen und Bewerber mit abgedroschenen Floskeln und leeren Phrasen konfrontiert. In einer Zeit, in der Authentizit\u00e4t immer wichtiger wird und Kandidat w\u00e4hlerischer denn je sind, k\u00f6nnen solche Formulierungen echte Bewerbungskiller sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fr\u00fcher mochten Standardformulierungen ausgereicht haben, um Interesse zu wecken. Heute jedoch erwarten Bewerbende klare und konkrete Informationen. Sie wollen genau wissen, was auf sie zukommt. Wenn eine Stellenanzeige nicht h\u00e4lt, was sie verspricht, verliert sie schnell an Reiz \u2013 selbst wenn der Jobtitel auf den ersten Blick attraktiv erscheint.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1. Unpr\u00e4zise Formulierungen<\/strong><br \/>\nVage Aussagen wie \u201eabwechslungsreicher Arbeitsalltag\u201c geben keinen echten Einblick in die Anforderungen oder den Tagesablauf. Besser ist es, konkret zu beschreiben, welche Aufgaben auf die Bewerbenden warten und wie ein typischer Arbeitstag aussieht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2. Abschreckende Erwartungen<\/strong><br \/>\nBegriffe wie \u201ehohe Belastbarkeit\u201c oder \u201eStressresistenz\u201c wirken oft eher abschreckend. Sie erwecken den Eindruck von \u00fcberdurchschnittlicher Mehrarbeit und zahlreichen \u00dcberstunden. Stattdessen sollten Arbeitgeber offen und ehrlich \u00fcber die tats\u00e4chliche Arbeitsbelastung sprechen und gleichzeitig zeigen, wie das Unternehmen die Work-Life-Balance unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3. Fehlende Differenzierung<\/strong><br \/>\nAustauschbare Phrasen wie \u201edynamisches Arbeitsumfeld\u201c oder \u201eeigenverantwortliches Arbeiten\u201c sagen wenig \u00fcber die tats\u00e4chlichen Vorz\u00fcge eines Arbeitsplatzes aus. Unternehmen sollten stattdessen hervorheben, was sie besonders macht. Welche spezifischen Vorteile bietet die Stelle? Was macht das Arbeitsumfeld einzigartig?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>4. Uninspirierte Benefits<\/strong><br \/>\nEin Obstkorb im B\u00fcro? Fr\u00fcher vielleicht ein nettes Extra, heute jedoch kaum noch erw\u00e4hnenswert. Bewerbende suchen nach echten Vorteilen \u2013 wie flexiblen Arbeitszeiten, Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten oder spannenden Projekten. Diese Benefits sollten im Vordergrund stehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie eine \u00fcberzeugende Stellenanzeige aussehen sollte <\/strong><\/p>\n<p>Was geh\u00f6rt also in eine zeitgem\u00e4\u00dfe und ansprechende Stellenanzeige? Ganz einfach: Konkrete, ehrliche und relevante Informationen. Beschreiben Sie die Aufgaben und Anforderungen klar und realistisch. Indem Sie die Arbeitsumgebung und Unternehmenskultur transparent darstellen, geben Sie den Bewerbenden ein Gef\u00fchl von Sicherheit und Zugeh\u00f6rigkeit. Und den Obstkorb? Den k\u00f6nnen Sie getrost weglassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sprache in Stellenanzeigen spielt eine entscheidende Rolle f\u00fcr den Erfolg bei der Bewerbersuche. 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