{"id":12130,"date":"2025-03-06T14:49:11","date_gmt":"2025-03-06T13:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/?p=12130"},"modified":"2025-05-26T13:41:13","modified_gmt":"2025-05-26T11:41:13","slug":"fuehrung-erzeugt-widerspruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/fuehrung-erzeugt-widerspruch\/","title":{"rendered":"\u201eF\u00fchrung erzeugt Widerspruch\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Klugen K\u00f6pfen kluge Fragen zu stellen ist eine Kunst.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Mal provokant, aber stets charmant, f\u00fchlt Dr.-Ing. Katharina Knaisch mit viel Fingerspitzengef\u00fchl interessanten Pers\u00f6nlichkeiten auf den Zahn. Ein Interview \u00fcber Erfolgsgeschichten, den Erfolgsfaktor Mensch und all das, was sich eben nicht googeln l\u00e4sst.<\/em><\/p>\n<p><em>Petra Stefanie Kreusel, Senior Vice President und Aufsichtsr\u00e4tin der Deutschen Telekom: Ein Talk \u00fcber kluge Digitalpolitik, Schl\u00fcsselkompetenzen, die Vorbildrolle als Frau in der Tech-Branche und welchen (Karriere-)Rat sie ihrer eigenen Tochter mit auf den Weg gibt.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frau Kreusel, in Ihrer Rolle als Senior Vice President und Aufsichtsr\u00e4tin der Deutschen Telekom sind Sie nicht nur verantwortlich f\u00fcr den Erfolg und Bestand Ihrer Unternehmen, sondern auch f\u00fcr Ihre Mitarbeiter. Welche Verantwortung ist schwieriger? <\/strong><\/p>\n<p>Es ist die \u201eVerantwortung\u201c f\u00fcr Mitarbeiter, weil hinter jedem Einzelnen ein Mensch mit all seinen Facetten steht. Unternehmen sind juristische Gebilde, die Prozessen und Gesch\u00e4ftsmodellen unterliegen, die zwar ohne Mitarbeiter nicht umsetzbar w\u00e4ren, aber sie k\u00f6nnen rational bedient werden. Es braucht eine Mischung aus den Mitarbeitern zugewandt sein, verbunden mit gesundem Unternehmergeist. Beides darf nicht gegeneinander ausgespielt werden.<\/p>\n<p><strong>Was macht eine gute F\u00fchrungskraft aus? <\/strong><\/p>\n<p>F\u00fchrung erzeugt Widerspruch und ist immer dann besonders gefordert, wenn es Zielkonflikte gibt. Eine gute F\u00fchrungskraft ist eine Mischung aus Managementf\u00e4higkeiten und Leadership-Begabung mit einem ausgepr\u00e4gten Gesp\u00fcr f\u00fcr Menschen, deren Kompetenzen und Potenziale. Ein Leader ist m\u00f6glichkeitsorientiert, er ist auf Beziehungen und Ergebnisse konzentriert statt auf Zeit. Und: Ein Leader ist f\u00fcr mich auch jemand, der Visionen f\u00fcr das Unternehmen hat und die F\u00e4higkeit besitzt, Menschen mit diesen Visionen zu begeistern.<\/p>\n<p><strong>Gibt es Momente, in denen Sie gerne mal die F\u00fchrung abgeben w\u00fcrden?<\/strong><\/p>\n<p>Nein! Leadership bedeutet Verantwortung zu \u00fcbernehmen und diese nicht auf Gremien oder sogar Mitarbeiter abzuschieben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf diesen Typus Leader, einen der vielmehr Vorbild und Coach seiner Mitarbeiter ist. Es gibt herausfordernde, nervige, scheinbar ausweglose, stressige und manchmal auch sehr unangenehme Situationen. Doch abgeben bedeutet f\u00fcr mich auch aufzugeben.<\/p>\n<p><strong>Sie selbst beschreiben \u201eKante zeigen\u201c als Ihre Lebensphilosophie. Ist dieses \u201eKante zeigen\u201c das Erfolgsgeheimnis f\u00fcr Ihre Karriere? L\u00e4sst sich diese Einstellung lernen?<\/strong><\/p>\n<p>Ohne Ziele kommt man da an, wo andere einen haben wollen. Deshalb ist es wichtig an sich selbst zu glauben, etwas auch wirklich zu wollen \u2013 und manchmal muss man auch etwas aushalten k\u00f6nnen. Authentizit\u00e4t und Glaubw\u00fcrdigkeit: f\u00fcr etwas stehen und sich nicht verbiegen lassen. Oftmals erlebe ich leider Opportunismus und Anbiederei. Jeder Mensch muss f\u00fcr sich herausfinden, wer er ist und f\u00fcr was man sich berufen f\u00fchlt. Meine pers\u00f6nliche Lebenseinstellung passt zu mir, muss aber nicht eine Blaupause f\u00fcr andere sein.<\/p>\n<p>Kollegen wenden sich oft an mich, weil sie Rat oder Orientierung brauchen. Manchmal reicht es schon aus, dass man einfach nur zuh\u00f6rt und nicht gleich urteilt oder wertet. Ich versuche Menschen nicht zu sagen, was sie in bestimmten Lebens- und Arbeitssituationen genau tun m\u00fcssen \u2013 mein Ansatz ist, anhand der individuellen Lebens- und Arbeitsumst\u00e4nde gemeinsam, verschiedene M\u00f6glichkeiten auszuloten und Szenarien zu entwickeln. Entscheiden muss der Betroffene allerdings selbst.<\/p>\n<p><strong>Sie beschreiben die Digitalisierung als disruptiv und unumkehrbar. Wie sollte Ihrer Meinung nach eine kluge Digitalpolitik aussehen? <\/strong><\/p>\n<p>Zur Digitalisierung z\u00e4hlt unter anderem die Verbindung von Maschinen, Werkzeugen und IT-Systemen, also die Verkn\u00fcpfung und Verf\u00fcgbarmachung aller f\u00fcr das Unternehmen wichtiger Daten. Das bedeutet, dass wir genau verstehen m\u00fcssen, was passiert. Eine kluge Digitalpolitik sollte vorausschauend, aber in gewisser Weise auch restringierend sein. Wir m\u00fcssen auf Datenschutz, Datensicherheit und einen ethisch einwandfreien Umgang setzen. Es ist auch nicht sinnvoll alles zu digitalisieren, was sich digitalisieren l\u00e4sst. Wir sollten uns nicht komplett beherrschen lassen.<\/p>\n<p><strong>Wie wichtig bleibt der Mensch als Erfolgsfaktor gerade in Bezug auf KI und Industrie 5.0? <\/strong><\/p>\n<p>Die Technik muss dem Menschen nutzen und nicht umgekehrt. Wir brauchen einen selbstkritischen Umgang mit den bisher angelernten Denk- und Managementmustern, die nicht mehr ausreichen die Komplexit\u00e4t der technischen M\u00f6glichkeiten zu erfassen und zu steuern.<\/p>\n<p>Obwohl die Anf\u00e4nge der K\u00fcnstlichen Intelligenz fast hundert Jahre zur\u00fcckliegen, stecken wir immer noch in den Kinderschuhen &#8211; und das trotz jahrzehntelanger Forschung. KI muss vor allem zuverl\u00e4ssiger und sicherer gegen Manipulationen werden. Zudem m\u00fcssen KI-Systeme lernen ihre Entscheidungen dem Anwender zu erkl\u00e4ren, damit sie nachvollzogen und die Arbeitsweise\/-strukturen der KI besser erforscht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Als Konzernbeauftragte f\u00fcr digitale Bildung: Welche Trends und Entwicklungen sehen Sie zuk\u00fcnftig als besonders relevant f\u00fcr die digitale Bildung in Unternehmen? <\/strong><\/p>\n<p>Heute entscheidet nicht nur das Wissen selbst \u00fcber beruflichen und pers\u00f6nlichen Erfolg oder Misserfolg. Es sind vielmehr die sogenannten Schl\u00fcsselkompetenzen. Wir brauchen ein gesundes Verh\u00e4ltnis zwischen M\u00f6glichkeiten und Notwendigkeiten. Besonders bei komplexen und aufwendigen, aber auch bei einfachen, stupiden T\u00e4tigkeiten k\u00f6nnte KI vermehrt eingesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Wie l\u00e4sst sich die \u00e4ltere Generation in die Digitalisierung integrieren? <\/strong><\/p>\n<p>In dem man ihnen die Angst nimmt, nicht mehr mitzukommen. Sie sind genauso Teil unserer Gesellschaft wie junge Menschen und aus unternehmerischer Sicht nat\u00fcrlich auch Kunden.<\/p>\n<p><strong>Als Aufsichtsratsmitglied sind Sie auch Vorbild f\u00fcr viele Frauen in der Tech-Branche.<br \/>\nStellen Sie sich als Frau besonders auf den Pr\u00fcfstand? <\/strong><\/p>\n<p>Ob Frauen besonders auf dem Pr\u00fcfstand stehen, h\u00e4ngt auch von der pers\u00f6nlichen Einstellung ab. Ich entscheide selbst, ob ich mich auf den Pr\u00fcfstand stellen lasse. Die Frauenquote ist sicherlich nicht die beste L\u00f6sung \u2013 aber sie kann helfen, wenn die Rahmenbedingungen nicht passen. Trotzdem muss bei den Besetzungen von operativen Funktionen in Unternehmen die pers\u00f6nliche Eignung entscheidend sein und nicht das Geschlecht. Mir ist wichtig, dass jeder Mensch die M\u00f6glichkeit hat, seine Kompetenzen auszusch\u00f6pfen und die eigenen Potenziale zu erkennen. Aus meinem Verst\u00e4ndnis von Gerechtigkeit und der \u00dcberzeugung, dass Frauen kein geringeres Potenzial haben als M\u00e4nner. Nur in punkto Solidarit\u00e4t k\u00f6nnen wir Frauen von den M\u00e4nnern lernen. Frauen bieten sich untereinander leider nicht immer die Unterst\u00fctzung an, die vonn\u00f6ten w\u00e4re.<\/p>\n<p><strong>Wenn sich \u201eGoogle\u201c nicht irrt, haben Sie vor nicht allzu langer Zeit Ihren 60. Geburtstag gefeiert. F\u00fcr viele ein Anlass, das bisherige Leben noch einmal Revue passieren zu lassen. Bei welchen Erinnerungen dr\u00fccken Sie die Wiederholtaste? Wo w\u00fcrden Sie vorspulen? <\/strong><\/p>\n<p>Ich bin kein r\u00fcckw\u00e4rtsgewandter Mensch und auch kein Typ, der sich zu sehr in der Vergangenheit bewegt. Wichtige Lebens- und Gesch\u00e4ftsentscheidungen werden aufgrund der jeweiligen Situation und Fakten getroffen. Es gibt mit Sicherheit Entscheidungen, die ich mit dem heutigen Wissen und Verst\u00e4ndnis anders bewerten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die Aussage von S\u00f8ren Kierkegaard: \u201eDas Leben wird vorw\u00e4rts gelebt und r\u00fcckw\u00e4rts verstanden&#8221; bringt es wunderbar auf den Punkt.<\/p>\n<p><strong>In Ihrer Position braucht es neben Expertise und Mut vor allem jede Menge Disziplin. K\u00f6nnen Sie loslassen, liebe Frau Kreusel? Und: Was braucht es, um Sie zum Blaumachen zu \u00fcberreden?<\/strong><\/p>\n<p>Zum Blaumachen muss man mich nicht erst \u00fcberreden, denn ich kann ohne Problem loslassen und mich dem M\u00fc\u00dfiggang hingeben. Daraus sch\u00f6pfe ich Kraft und Motivation, um mich wieder mit Elan und Disziplin dem Alltag zu widmen.<\/p>\n<p><strong>Sie haben erw\u00e4hnt, am Ende der Karriereleiter angekommen zu sein. Welche pers\u00f6nlichen Ziele haben Sie noch? <\/strong><\/p>\n<p>Die Karriereleiter im angestellten Verh\u00e4ltnis endet altersbedingt irgendwann, sp\u00e4testens mit Eintritt in die Rente. Das hei\u00dft aber nicht, dass ich nicht mehr arbeiten und mich in die Gesellschaft einbringen will. Daf\u00fcr bin ich viel zu wissbegierig und umtriebig.<\/p>\n<p><strong>Und wie genau wollen Sie sich einbringen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin bereits Vorsitzende vom Hochschulrat der Frankfurt University of Applied Sciences und zudem im Kuratorium der Goethe Uni. Und ich kann mir durchaus vorstellen noch weitere Beirats- oder Aufsichtsratsmandate anzunehmen, wenn sich eine passende M\u00f6glichkeit ergibt.<\/p>\n<p>Obendrein engagiere ich mich im Tierschutz und habe gerade als Sportsch\u00fctzin meine Waffensachkundepr\u00fcfung absolviert. Langweilig wird es mir nicht. Und dann habe ich ja noch meine Familie \u2026<\/p>\n<p><strong>W\u00fcrden Sie sich als Familienmensch bezeichnen? <\/strong><\/p>\n<p>Absolut. Auch wenn ich lange kein klassisches Familienmodell gelebt habe. Ich bin damals als alleinerziehende Mutter aus der DDR nach Westdeutschland gekommen, zu meinen Eltern, die schon l\u00e4nger hier waren. Das war Anfang der 80er. F\u00fcr einen Partner hatte ich zwischen Job und Studium keine Zeit. Ohne die Unterst\u00fctzung meiner Eltern w\u00e4re meine Karriere so nicht m\u00f6glich gewesen. Meine Tochter ist l\u00e4ngst erwachsen und eigenst\u00e4ndig, wir telefonieren fast t\u00e4glich.<\/p>\n<p>Geheiratet habe ich relativ sp\u00e4t, obwohl mein Mann und ich uns inzwischen seit 20 Jahren kennen. Da war sie wieder, die Zeit&#8230; Meine Mutter ist inzwischen 90 und zum Gl\u00fcck noch sehr fit. Dennoch k\u00fcmmern wir Geschwister uns um die Mama.<\/p>\n<p><strong>Letzte Frage: Was war der bedeutendste Rat, den Sie Ihrer Tochter mit auf den<br \/>\n(Karriere-)Weg gegeben haben?<\/strong><\/p>\n<p>Gradlinig zu bleiben! Das hatte mir auch damals mein Vater geraten. Und niemals erpressbar zu werden, indem man falsche Kompromisse eingeht. Es ist wichtig, ein Ziel zu haben und daran festzuhalten, selbst wenn es mal l\u00e4nger dauert. Umso sch\u00f6ner ist es, dieses Ziel zu erreichen.<\/p>\n<p><strong>Frau Kreusel, wir danken Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Vita:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Petra Stefanie Kreusel, Jahrgang 1962, ist Senior Vice President, Customer &amp; Public Relations, bei der Deutschen Telekom im Bereich Gesch\u00e4ftskunden\/ Public Sector sowie Konzernbeauftragte f\u00fcr Digitale Bildung und Schule der Deutschen Telekom. Dazu ist sie seit 2013 Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Telekom AG (gew\u00e4hlt bis zur Hauptversammlung 2028). Fr\u00fchere Stationen der geb\u00fcrtigen Chemnitzerin waren unter anderem das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) und die Grundig AG in F\u00fcrth.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mal provokant, aber stets charmant, f\u00fchlt Dr.-Ing. Katharina Knaisch mit viel Fingerspitzengef\u00fchl interessanten Pers\u00f6nlichkeiten auf den Zahn. Ein Interview \u00fcber Erfolgsgeschichten, den Erfolgsfaktor Mensch und all das, was sich eben nicht googeln l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Petra Stefanie Kreusel, Senior Vice President und Aufsichtsr\u00e4tin der Deutschen Telekom: Ein Talk \u00fcber kluge Digitalpolitik, Schl\u00fcsselkompetenzen, die Vorbildrolle als Frau in der Tech-Branche und welchen (Karriere-)Rat sie ihrer eigenen Tochter mit auf den Weg gibt.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13133,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-12130","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erfolgsfaktor-mensch"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12130"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12130\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13133"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12130"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12130"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}