{"id":14625,"date":"2026-08-24T10:39:13","date_gmt":"2026-08-24T08:39:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/?p=14625"},"modified":"2026-09-01T16:01:40","modified_gmt":"2026-09-01T14:01:40","slug":"den-berg-hochkaempfen-runter-kann-es-jeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/den-berg-hochkaempfen-runter-kann-es-jeder\/","title":{"rendered":"\u201eDen Berg hochk\u00e4mpfen. Runter kann es jeder.\u201c"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"14625\" class=\"elementor elementor-14625\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b2ce0e2 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"b2ce0e2\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-50c5fb69 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"50c5fb69\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Herr Dr. Dietrich, Sie sind Fr\u00fchaufsteher. Was hei\u00dft bei Ihnen fr\u00fch?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Gegen sechs Uhr. Ich nutze den Morgen gerne, um meinen Tag vorzustrukturieren. Gut die H\u00e4lfte meiner Zeit ist geplant, der andere Teil ergibt sich meist spontan aus Kundenthemen. Ein Kunde meldet sich mit einer Frage, ich habe eine Idee und rufe jemanden an. Mein Tag ist ungef\u00e4hr Fifty-Fifty zwischen Planung und Kreativit\u00e4t. Morgens auf dem Weg in die Firma lasse ich das gerne noch einmal durch den Kopf laufen. Mit dem Auto brauche ich 30 Minuten, mit dem Mountainbike durch die Weinberge 25. Danach ist der Kopf frei.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">25 Minuten mit dem Fahrrad, 30 mit dem Auto. Wie oft f\u00e4llt die Wahl aufs Fahrrad?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Wenn es sich einrichten l\u00e4sst, fahre ich tats\u00e4chlich gerne mit dem Fahrrad. Das gelingt mal einmal in der Woche, mal drei- oder viermal, manchmal auch gar nicht. Man muss es sich aktiv vornehmen. Und nat\u00fcrlich kenne ich meine Fahrzeiten ziemlich genau. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Wie genau?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Ich freue mich jedes Mal, wenn ich einen bisherigen Rekord durch einen neuen ersetzen kann. Beim Sport ist mir auch die Performance wichtig. Deswegen kann ich Ihnen s\u00e4mtliche Fahrradfahrzeiten meiner letzten Jahre auf die Sekunde genau sagen. Ich fordere mich da gerne selbst. Leben besteht aus Herausforderungen, und die muss man annehmen und meistern.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Dieser Anspruch zieht sich auch durch Ihren beruflichen Weg. Als Sie damals bei der IKB eingestiegen sind, was hat Sie an der Aufgabe gereizt?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Vor allem die M\u00f6glichkeit, theoretische und praktische Themen auf Unternehmerlevel miteinander zu verbinden. Die IKB steht f\u00fcr den gehobenen Mittelstand, f\u00fcr Unternehmerinnen und Unternehmer, also Machertypen, aber auch f\u00fcr ein sehr anspruchsvolles Gesch\u00e4ft. Ich wollte damals unbedingt nebenberuflich promovieren, um Praxis und Theorie ideal zusammenzubringen. Am Ende habe ich \u00fcber Risikomanagement in Banken promoviert und konnte dieses theoretische Wissen auch in die Praxis der IKB einbringen. Diese Verbindung zwischen universit\u00e4rem Wissen und Anwendung bei der IKB war f\u00fcr mich extrem wichtig. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Sie sagen \u201eMachertypen\u201c. Was fasziniert Sie an diesen mittelst\u00e4ndischen Unternehmerinnen und Unternehmern?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Sie haben normalerweise einen Plan, den sie engagiert und konsequent verfolgen. Und sie brauchen Menschen an ihrer Seite, die ihr Gesch\u00e4ftsmodell verstehen, kritisch und konstruktiv Reibung erzeugen und dadurch Vertrauen schaffen. Wenn man Innovations- und Investitionsprojekte begleitet, geht man den unternehmerischen Zielsetzungen ziemlich auf den Grund.<\/span><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Im gehobenen Mittelstand funktioniert das besonders gut, weil die Entscheider einen 360-Grad-Blick auf ihr Unternehmen haben. In Konzernstrukturen ist man dagegen h\u00e4ufig in Detailverantwortung unterwegs: Jeder hat seine Mikroaufgabe, aber das gro\u00dfe Bild muss man erst noch zusammenf\u00fcgen. Im Mittelstand hat man Macherinnen und Macher, die den Gesamt\u00fcberblick haben und im Zweifelsfall auch selbst entscheiden. Dabei geht es nicht darum, vorgegebene L\u00f6sungen zu verkaufen. Es geht darum, gemeinsam L\u00f6sungen zu erarbeiten und umzusetzen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Und wenn sich w\u00e4hrenddessen die Welt ver\u00e4ndert?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Ein fundierter Plan ist das eine. Aber Investitionsprojekte haben h\u00e4ufig lange Umsetzungsdauern und in dieser Zeit passiert viel. Flexibel miteinander arbeiten zu k\u00f6nnen und Vertrauen in ein Gesch\u00e4ftsmodell zu haben, das ist schon eine Kunst im Bankbereich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11.0pt; line-height: 107%; font-family: Poppins; mso-fareast-font-family: Aptos; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Unternehmen stehen zurzeit vor unz\u00e4hligen Herausforderungen. Wie erleben Sie diese Ver\u00e4nderungen im direkten Austausch mit Ihren Kunden?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Ganz vielf\u00e4ltig. Die Gesch\u00e4ftsmodelle vieler Unternehmen ver\u00e4ndern sich gerade. Das Exportmodell Deutschland steht stark unter Druck, der internationale Wettbewerb ist riesig. China hat sich vom Absatzmarkt zu einem wesentlichen Wettbewerber entwickelt. Die Unternehmen schauen deshalb auf die drei Kernherausforderungen: Umsatz, Kosten und Liquidit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p class=\"Copy\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Was zeichnet Unternehmen aus, die auch in schwierigen Zeiten erfolgreich bleiben?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Konsequenz in der Umsetzung. Dazu geh\u00f6ren Ma\u00dfnahmen bei Kosten und Liquidit\u00e4t, aber auch das Aufrechterhalten von Investitionen und Innovationen. Manchmal kommt eben eine Kurve, obwohl man gerne geradeaus gegangen w\u00e4re. Dann muss man sich selbst infrage stellen, aus den getroffenen Entscheidungen lernen und das Gesch\u00e4ftsmodell oder die Strategie anpassen. Diese Flexibilit\u00e4t ist im Mittelstand eine wichtige Eigenschaft.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Welche Rolle spielt dabei Vertrauen?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Ein guter Kunde unseres Hauses sagt: Man tut gut daran, sich Freunde in guten Zeiten zu machen und Vertrauen aufzubauen. In schlechten Zeiten braucht man es. Das Miteinander ist jetzt mehr denn je erforderlich. Dazu geh\u00f6ren nat\u00fcrlich auch die Banken. Wir m\u00fcssen die Gesch\u00e4ftsmodelle nicht nur verstehen, sondern uns auch darauf verlassen k\u00f6nnen, dass Ma\u00dfnahmen vern\u00fcnftig umgesetzt werden und sie letztlich begleiten.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Und Ihr Blick auf die kommenden Monate?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Prognosen haben den zweifelhaften Charme, dass man sich morgen geirrt haben k\u00f6nnte. Aber wir haben viele innovative Unternehmen und sehen bei den Auftragseing\u00e4ngen eine Belebung. Zusammen mit den Kostenma\u00dfnahmen k\u00f6nnte die zweite Jahresh\u00e4lfte, schw\u00e4bisch formuliert, halbwegs vern\u00fcnftig \u00fcber die B\u00fchne gehen. Es bleibt aber ein t\u00e4glicher Kampf. Man kann sich auf wenig verlassen und muss seinen eigenen Weg gehen. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Sie sind seit \u00fcber drei Jahrzehnten bei der IKB. Welche Erfahrung hilft Ihnen heute jeden Tag?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">35 Jahre IKB klingt erst einmal total lange. In dieser Zeit hatte ich bei der IKB immer die Chance, regelm\u00e4\u00dfig neue Dinge zu machen. Ich habe mich irgendwann bewusst daf\u00fcr entschieden, in den Kundenkontakt zu gehen. Kundenkontakt bedeutet jeden Tag neue Herausforderungen, weil sich auch die Anforderungen der Unternehmen st\u00e4ndig \u00e4ndern.<\/span><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Das h\u00e4lt mental wahnsinnig frisch. Man braucht jeden Tag neue L\u00f6sungen f\u00fcr Probleme, die man gestern noch nicht kannte. Mit Kunden \u00fcber Jahre und Jahrzehnte zusammenzuarbeiten, ist mega spannend. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Was macht Ihnen dagegen \u00fcberhaupt keinen Spa\u00df?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Mein schlechtester Tag ist ein Office-Tag, an dem ich Dokumente von links nach rechts bewegen muss, also formelle Aufgaben, die einfach nur getan werden m\u00fcssen. Am allerschlimmsten sind regulatorische Themen, die sich gerne in Listen verstecken. Nat\u00fcrlich muss das alles gemacht werden, ich bin ja doch ein strukturierter Mensch. Aber die Kundenthemen sind das, was mich antreibt. Dort eine aktive Rolle zu spielen, eine gute Idee zu haben und dann auch daf\u00fcr zu sorgen, dass aus der Idee Execution wird.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Mit neuen Aufgaben kam auch F\u00fchrungsverantwortung. Hat sich dadurch Ihr Blick ver\u00e4ndert?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Jedes Mal, wenn ich eine neue Rolle angenommen habe. Als ich erstmals F\u00fchrungsverantwortung \u00fcbernommen habe, ging es nicht mehr nur darum, selbst gute Entscheidungen zu treffen, sondern andere dabei zu unterst\u00fctzen, erfolgreich zu sein. Und nat\u00fcrlich ist das immer Teamarbeit. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Gab es in diesen Jahren einen Moment, in dem Ihnen die Verantwortung besonders bewusst wurde?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Besonders in herausfordernden wirtschaftlichen Phasen. Hinter jedem Unternehmen stehen Investitionen, Arbeitspl\u00e4tze und Familien. Das schafft Demut und Verantwortung. Eine wichtige Rolle hat hier auch die Finanzmarktkrise 2007\/2008 gespielt: \u00dcber Nacht war pl\u00f6tzlich alles anders und statt \u201evolle Kraft voraus\u201c stand schlagartig die Sicherung der Kundenbeziehungen und des eigenen Gesch\u00e4ftsmodells im Vordergrund.<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Ein fr\u00fcherer Chef hat Ihnen dazu einmal eine Frage gestellt, die Sie bis heute besch\u00e4ftigt.<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Er hat mich in jungen Jahren gefragt, warum man \u00fcberhaupt eine F\u00fchrungsfunktion anstrebt. Mit jeder Entscheidung f\u00fcr jemanden w\u00fcrde man vielleicht diesen einen Menschen gl\u00fccklicher, alle anderen im Team aber eher ungl\u00fccklich machen. Das hat mich damals schon zum Nachdenken gebracht und meinen Fokus stark darauf gerichtet, dass gute Einzelakteure wichtig sind, gute Teams aus diesen Einzelakteuren aber ungeahnte Kr\u00e4fte freisetzen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Was hat Sie als F\u00fchrungskraft zuletzt wirklich ins Gr\u00fcbeln gebracht?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Die Frage, wie wir in einem sich rasch \u00e4ndernden Umfeld Ver\u00e4nderung gestalten. Die Geschwindigkeit der Transformation nimmt zu. Gute F\u00fchrung bedeutet f\u00fcr mich, Orientierung zu geben und gleichzeitig nicht den Anspruch zu haben, auf jede Frage sofort eine Antwort haben zu m\u00fcssen. Es geht darum, die richtigen Fragen zu stellen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und mit Leidenschaft daf\u00fcr zu sorgen, dass sich die Dinge zum Guten wenden.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Seit April sind Sie zus\u00e4tzlich Pr\u00e4sident des Bankenverbands Baden-W\u00fcrttemberg. Was ist Ihnen in diesem Amt besonders wichtig?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Mich hat in den vergangenen Jahren angetrieben, dass Banken neben ihren spezifischen Interessen eine wichtige Rolle in dieser Volkswirtschaft spielen. Gerade wenn wir Investitionen und Innovationen finanzieren, sind wir ganz nah an unternehmerischen Entscheidungen und in gewisser Form auch Fr\u00fchindikator daf\u00fcr, was sich in unserer \u00d6konomie tut.<\/span><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Mich motiviert deshalb der Einsatz f\u00fcr unternehmensfreundliche Rahmenbedingungen sehr. Deshalb ist mir der Dialog mit der Politik sehr wichtig. Nur mit wettbewerbsf\u00e4higen Unternehmen und Banken k\u00f6nnen wir unseren Wohlstand in Deutschland und Baden-W\u00fcrttemberg sichern.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Was hat Sie pers\u00f6nlich weitergebracht, obwohl es in keinem Lebenslauf steht?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Ich besch\u00e4ftige mich gerne mit neuen Themen und versuche, das, was ich in meinen beruflichen Jahren erlebt, erfahren und an Wissen angesammelt habe, miteinander zu kombinieren. Mich reizt es, technische und kaufm\u00e4nnische Themen zusammenzubringen und Informationen aus unterschiedlichen Branchen zu kombinieren. Dieses Anwendungswissen kann man nicht im Katalog bestellen. Man muss ein gewisses Gen daf\u00fcr haben. Durch die Begleitung von Innovationen lerne ich unendlich viel. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Wie sieht f\u00fcr Sie ein idealer Sonntag aus?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Ich bin Familienmensch. Ich freue mich, wenn unsere Kinder da sind und wir morgens gemeinsam fr\u00fchst\u00fccken k\u00f6nnen. Dann gehe ich zum B\u00e4cker, hole leckere Br\u00f6tchen und wir fr\u00fchst\u00fccken gemeinsam. Wenn ich anschlie\u00dfend die Gelegenheit habe, frische Luft zu schnappen oder einen kleinen Ausflug zu machen, umso besser. <\/span><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Ich lasse mich sonntags auch gerne treiben. All die Konsequenz, die ich beruflich habe, erg\u00e4nzt meine Frau im Privatbereich hervorragend, indem sie Freunde und Netzwerke aktiver managt als ich. Ich brauche den Sonntag schon, um ein bisschen runterzukommen. Am n\u00e4chsten Morgen geht es normalerweise wieder mit Vollgas weiter.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Und der Satz \u201eIch schaue nur kurz in meine Mails\u201c kommt sonntags nicht vor?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Doch. Ich mag es nicht, wenn ich einen zu gro\u00dfen Posteingang habe. Sie werden selten erleben, dass ich abends viele offene Mails habe. Au\u00dfer vielleicht, ich fahre gerade mit dem Fahrrad \u00fcber die Alpen und bin im Funkloch.<\/span><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Ich bin immer mit ein paar Prozenten meiner Kapazit\u00e4t online. Nicht, weil ich Kontrollverlust bef\u00fcrchte, sondern weil es mir ganz gut gelingt, das zu managen. Mein Job macht mir auch nach Jahrzehnten viel Spa\u00df. Deshalb habe ich auch keine klare Trennlinie zwischen Beruf und privat. Ich glaube, mich gibt es nur in Kombination.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">\u00dcber die Alpen mit dem Fahrrad klingt nach einer ziemlich konsequenten Form des Abschaltens.<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Das war ein gro\u00dfartiges Erlebnis. Ich bin mit meinen beiden Kindern und einem Freund in sechs Tagen mit dem \u201eBio-Mountainbike\u201c \u00fcber die Alpen gefahren. Meine Frau hat uns begleitet und wir haben uns, soweit es m\u00f6glich war, abends getroffen. Gemeinsam oben auf einem Berg zu stehen, auf einen tollen Trail hinunterzuschauen und am Ende nach sechs Tagen gl\u00fccklich am Gardasee anzukommen, das ist schon ein grandioses Gef\u00fchl.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"Frage\"><b><span style=\"font-family: Poppins;\">Dann zum Schluss nur noch eine Frage: Berg hochk\u00e4mpfen oder den Trail hinunterfahren?<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Copy\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Berg hochk\u00e4mpfen. Und dabei als Belohnung auf den Trail freuen, auf dem es wieder hinunter geht<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: Poppins;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b><u><span style=\"font-family: Poppins;\">VITA<\/span><\/u><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Poppins;\">Dr. Reiner Dietrich ist seit 1991 f\u00fcr die IKB Deutsche Industriebank AG t\u00e4tig. Seit mehr als drei Jahrzehnten begleitet er Kunden in guten wie in schlechten Zeiten, vom gehobenen Mittelstand bis zu internationalen Konzernen. Seine Expertise reicht von Beratungs- \u00fcber Kredit- bis zu Kapitalmarktl\u00f6sungen und Strukturierungen, sowohl im operativen Gesch\u00e4ft als auch in F\u00fchrungsverantwortung. Nach Stationen in der strategischen Planung und als Leiter Firmenkunden \u00fcbernahm er 2005 die Leitung der Niederlassung Baden-W\u00fcrttemberg. Seit April 2026 ist er Pr\u00e4sident und Vorsitzender des Vorstands des Bankenverbands Baden-W\u00fcrttemberg. Dar\u00fcber hinaus ist er Mitglied des Aufsichtsrats der CONCEPT AG und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der TRICOR Packaging &amp; Logistics AG.<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mal provokant, aber stets charmant, f\u00fchlt Dr.-Ing. Katharina Knaisch mit viel Fingerspitzengef\u00fchl interessanten Pers\u00f6nlichkeiten auf den Zahn. Ein Interview \u00fcber Erfolgsgeschichten, den Erfolgsfaktor Mensch und all das, was sich eben nicht googeln l\u00e4sst. <\/p>\n<p>Dr. Reiner Dietrich begleitet seit mehr als drei Jahrzehnten mittelst\u00e4ndische Unternehmen. Bei der IKB ist er nah an Unternehmerinnen und Unternehmern, ihren Investitionen, Innovationen und Entscheidungen. Als Pr\u00e4sident des Bankenverbands Baden-W\u00fcrttemberg setzt er sich zus\u00e4tzlich f\u00fcr unternehmens- freundliche Rahmenbedingungen ein. Dabei geht es ihm um weit mehr als Zahlen: es geht ihm um Vertrauen, Verantwortung und die Menschen hinter den Entscheidungen. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Machertypen, die Kraft guter Teams, 25 Minuten mit dem Fahrrad und die Freude daran, sich immer wieder selbst herauszufordern.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14626,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-14625","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erfolgsfaktor-mensch"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14625","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14625"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14625\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14742,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14625\/revisions\/14742"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14626"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14625"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14625"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14625"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}