{"id":2845,"date":"2019-03-29T09:27:28","date_gmt":"2019-03-29T08:27:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p505888.webspaceconfig.de\/?p=2845"},"modified":"2025-05-27T16:16:50","modified_gmt":"2025-05-27T14:16:50","slug":"blog-2019-03-25-modell-businessbike-unternehmen-am-rad-der-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/blog-2019-03-25-modell-businessbike-unternehmen-am-rad-der-zeit\/","title":{"rendered":"Modell Businessbike \u2013 Unternehmen am Rad der Zeit"},"content":{"rendered":"<p>Radeln ist gesund. Es schont die Umwelt und die Nerven. Jenseits von Stau und Parkplatznot zur Arbeitsstelle gelangen \u2013 wer tr\u00e4umt davon nicht?<\/p>\n<p>Das Modell des Dienstfahrrads, auch Business- oder Jobbike genannt, hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Renner entwickelt. Es ist die Antwort auf den Wunsch, den Tag mit Bewegung an der frischen Luft zu beginnen und nach Feierabend den Kopf frei zu bekommen. Das Beste dabei: Jeder bestimmt selbst, wie intensiv dieses Workout sein soll. Mit einem individuell ausgestatteten Mountainbike oder Rennrad voll in die G\u00e4nge kommen oder bequem mit dem E-Bike zur Arbeit gelangen \u2013 alles ist m\u00f6glich. Und so tauschen immer mehr Firmen ihre Pkw-Stellpl\u00e4tze gegen Radst\u00e4nder.<\/p>\n<p>Die Motivation ihrer Besch\u00e4ftigten ist f\u00fcr Unternehmen \u00fcberlebenswichtig. Immer mehr Firmen setzen auf eine mitarbeiterorientierte Kultur. Arbeiten soll Spa\u00df machen. Neben flexiblen Arbeitszeiten und flachen Hierarchien spielt die betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung eine zunehmend bedeutende Rolle zur Gewinnung und Bindung zufriedener Mitarbeiter: Obst am Arbeitsplatz, mobile Massagen, Fitness- und R\u00fcckenkurse oder eben das Dienstfahrrad f\u00f6rdern das Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl und steigern den Wohlf\u00fchlfaktor.<\/p>\n<p>Doch wie funktioniert das Modell Jobfahrrad?<br \/>\n\u00dcberl\u00e4sst der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern ein Dienstfahrrad zur Nutzung, entf\u00e4llt seit Januar 2019 die Ein-Prozent-Regelung f\u00fcr klassische Hollandr\u00e4der, Mountainbikes und Rennr\u00e4der. Auch E-Bikes mit Elektroantrieb, die eine Geschwindigkeit von 25 km\/h nicht \u00fcberschreiten, unterliegen nicht l\u00e4nger der Steuerpflicht und sind zudem von der Pendlerpauschale ausgenommen. Das Engagement f\u00fcr die Umwelt zahlt sich also aus.<\/p>\n<p>Anders verh\u00e4lt es sich mit Elektrofahrr\u00e4dern, deren Motor auch Geschwindigkeiten \u00fcber 25 km\/h leisten kann: Sie gelten verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeug und sind einem Dienstwagen gleichgestellt. Einziger Unterschied: der geldwerte Vorteil wird mit einem Prozent des halben Listenpreises angesetzt.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig bieten Arbeitgeber Leasingmodelle an. Der Vorteil dabei: Der Arbeitgeber zieht die monatliche Leasingrate direkt vom Bruttogehalt ab. Dadurch werden auf diesen Betrag keine Steuern und Sozialabgaben f\u00e4llig. Die oben genannte Steuerbefreiung greift hingegen bei diesem Modell nicht. Damit das Projekt Businessbike rundl\u00e4uft, ben\u00f6tigt es eine gewisse Vorlaufzeit. Die Kosten f\u00fcr das Unternehmen sind vergleichsweise gering, der administrative Aufwand muss jedoch gestemmt werden. Gerade dieses Engagement von Unternehmen f\u00fcr ihre Mitarbeiter ist es, was bei den Arbeitnehmern gut ankommt. Es unterstreicht die Wertsch\u00e4tzung durch den Arbeitgeber. In Zeiten von Kununu &amp; Co. ist es f\u00fcr Unternehmen wichtiger denn je, die Arbeitgebermarke zu st\u00e4rken und sich durch ein breites Angebot an strategischen Ma\u00dfnahmen von Mitbewerbern auf dem Arbeitsmarkt zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter. Das Dienstfahrrad ist am Ende also ein Win-Win-Projekt, denn gl\u00fcckliche und k\u00f6rperlich fitte Mitarbeiter sind leistungsf\u00e4hig und kommen gerne zur Arbeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie funktioniert das Modell Jobfahrrad und was bringt es.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2853,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-2845","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-insights-knaisch-consulting"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2845","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2845"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2845\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2845"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2845"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2845"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}