{"id":3546,"date":"2018-06-27T08:38:47","date_gmt":"2018-06-27T06:38:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/?p=3546"},"modified":"2025-05-26T13:42:14","modified_gmt":"2025-05-26T11:42:14","slug":"kommunikativ-ganz-digital","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/kommunikativ-ganz-digital\/","title":{"rendered":"Kommunikativ &#8211; ganz digital"},"content":{"rendered":"<p>Active Sourcing &#8211; der Begriff umfasst viel. Aber im Kern das: n\u00e4mlich alles, womit ein Unternehmen versucht, m\u00f6gliche Kandidaten zu identifizieren und mit ihnen pers\u00f6nlich direkt in Kontakt zu treten. Durch die aktive Ansprache etwa in sozialen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn sollen Bewerber f\u00fcr das Unternehmen gewonnen werden.<br \/>\nAllerdings: \u201eKnapp die H\u00e4lfte der Generation Y ist durch Active Sourcing genervt, weil entweder die Anfragen uninteressant sind, nicht zu den F\u00e4higkeiten passen oder sie zu standardisiert und ohne Bezug formuliert werden.\u201c<br \/>\nDas jedenfalls hat eine Studie der Human Resources Information Systems (CHRIS) der Uni Bamberg ergeben. Daraus folgt: Jedes Unternehmen muss sich ein paar wichtige Fragen stellen. Sie lauten: Verf\u00fcgen wir \u00fcber die notwendigen Kapazit\u00e4ten und Ressourcen, um Active Sourcing erfolgreich zum Ziel zu f\u00fchren? Haben unsere daf\u00fcr vorhergesehenen Mitarbeiter das Know-How, um die richtigen Kandidaten \u00fcberhaupt zu finden? Und letztendlich: Beherrschen die Active Sourcer auch die Online-Kommunikation? Denn jene l\u00e4uft nun mal nach ganz anderen Regeln ab als von Angesicht zu Angesicht.<br \/>\nActive Sourcing ist eben nicht nur das aktive Versenden von Nachrichten an bestimmte Nutzer. Denn auch wenn der potenzielle Interessent online gefunden wurde, ist er nicht automatisch auch ein Kandidat oder Bewerber. Bis dato hat er sich n\u00e4mlich nicht oder kaum mit einem Wechselgedanken besch\u00e4ftigt. Er ist in \u201eLohn und Brot\u201c und hat zun\u00e4chst keinen Grund, in ein Gespr\u00e4ch einzusteigen.<br \/>\nEs gilt also, den online Kontaktierten zu motivieren und f\u00fcr die zu besetzende Stelle sowie das eigene Unternehmen zu begeistern. Das klingt eigentlich einfach, ist aber \u00e4u\u00dferst vielschichtig: Denn mit unterschiedlichen Zielgruppen muss auch unterschiedlich kommuniziert werden. Besonders bei angebotenen Sidesteps &#8211; also nicht dem n\u00e4chsten Karriereschritt, sondern f\u00fcr die gleiche Position in einem anderen Unternehmen &#8211; ist die Online-Kommunikation besonders herausfordernd.<br \/>\nDie Kommunikation im Sourcing-Prozess ist eine ganzheitliche Wegbegleitung: vom \u201eUser xy\u201c, der einfach nur in einem sozialen Netzwerk angemeldet ist, zum \u201eMitarbeiter\u201c bzw. \u201eKollegen\u201c.<br \/>\nDie Erfahrung aus der \u201erealen\u201c Welt hilft in der Online-Kommunikation meistens nur bei selbst aktiv suchenden Kandidaten weiter, nicht aber bei den aktuell (noch) nicht Suchenden. User, die nicht mit einer Kontaktaufnahme rechnen, erwarten vor allem eine individuelle Kommunikation und direkte Ansprache: zielgerichtet, fundiert und wertsch\u00e4tzend.<\/p>\n<p>Und mit welchen Fragen der User muss man rechnen? Dar\u00fcber muss man sich vor der Kontaktaufnahme Klarheit verschaffen. Ein Beispiel: Ein Einkaufsleiter hat andere Fragen als ein Verkaufsleiter oder gar eine Techniker. F\u00fcr die fachliche Fragen muss man also schon beim Erstkontakt ger\u00fcstet sein. Denn es gilt, gleich Vertrauen zu schaffen und Kompetenz zu zeigen.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Beitrag zeigen wir ganz konkrete Beispiele auf: Denn auf die gezielte Ansprache kommt es an!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Active Sourcing &#8211; der Begriff umfasst viel. Aber im Kern das: n\u00e4mlich alles, womit ein Unternehmen versucht, m\u00f6gliche Kandidaten zu identifizieren und mit ihnen pers\u00f6nlich direkt<br \/>\nin Kontakt zu treten.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-3546","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-insights-knaisch-consulting"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3546","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3546"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3546\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3546"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3546"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3546"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}