{"id":6490,"date":"2021-05-05T15:48:53","date_gmt":"2021-05-05T13:48:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/?p=6490"},"modified":"2025-05-27T16:30:16","modified_gmt":"2025-05-27T14:30:16","slug":"erfolgsgeschichten-der-erfolgsfaktor-mensch-aus-sicht-von-herrn-christian-leibinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/erfolgsgeschichten-der-erfolgsfaktor-mensch-aus-sicht-von-herrn-christian-leibinger\/","title":{"rendered":"&#8220;Das Wichtigste an einem Familienunternehmen ist die Familie.&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><b>Wir freuen uns, in unserer neuen Ausgabe der Serie ERFOLGSGESCHICHTEN Herrn Christian Leibinger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der KLS Martin Group, zum Interview zu begr\u00fc\u00dfen.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie geht es Ihnen und Ihrem Unternehmen in Zeiten der Covid-19-Krise?<\/strong><\/p>\n<p>Das Jahr 2020 ist f\u00fcr die KLS Martin Group wie auch f\u00fcr die meisten anderen Unternehmen nicht wie geplant verlaufen. Der Umsatz im Jahr 2020 blieb circa 4% hinter einem sehr erfolgreichen Vorjahr zur\u00fcck. Wir sind damit aufgrund der speziellen Situation im Jahr 2020 mehr als zufrieden. Gemessen an den Quartalszahlen f\u00fcr das Jahr 2021 liegt die KLS Martin Group auf den Vorjahreswerten, die noch nicht von der weltweiten Pandemie beeintr\u00e4chtigt waren. Wir sind insgesamt f\u00fcr das Jahr 2021 verhalten optimistisch, das bekommen wir so auch vom Markt gespiegelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Etwa 10 % des Umsatzes wurden in Deutschland, 50 % in den USA und 40 % in der restlichen Welt erwirtschaftet. Was sind Ihrer Meinung nach die Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass der gr\u00f6\u00dfte Umsatz in den USA erwirtschaftet wird? Sehen Sie eine andere Tendenz in den n\u00e4chsten Jahren?<\/strong><\/p>\n<p>Der US-Markt ist f\u00fcr Medizintechnik immer noch der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte und auch einer der dynamischsten, wachsenden M\u00e4rkten weltweit. Mit unserer Umsatzverteilung liegen wir hier im Branchenmittel, dies zeigen s\u00e4mtliche Marktstudien und Analysen. Das wird sich aber die kommenden Jahrzehnte aller Voraussicht nach verschieben. Wie in vielen Branchen auch, verschiebt sich hier der Schwerpunkt nach Asien. Diesen Trend sehen wir aktuell auch schon f\u00fcr die KLS Martin Group und dieser Trend wird sich noch verst\u00e4rken. Nichtsdestotrotz wird auch in naher und mittlerer Zukunft der US-Markt der wichtigste Einzelmarkt f\u00fcr Medizintechnik bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sie haben einen spannenden beruflichen Werdegang. M\u00f6chten Sie uns etwas zu Ihren beruflichen Stationen von internationalen Unternehmensberatungen, bis hin zu Ihrer Zeit in der KLS Group in Boston und der \u00dcbernahme Ihres Familienunternehmens in Tuttlingen erz\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n<p>Nach meinem Studium der Betriebswirtschaft, mit einem Abschluss in den USA und Deutschland, habe ich berufsbegleitend mehrere Praktika bei AT Kearney absolviert. Des Weiteren war ich im Bereich Strategie-Beratung bei Capgemini-Consulting t\u00e4tig. Dies war eine sehr interessante, intensive und lehrreiche Zeit, mit vielen Einblicken in andere Unternehmen und spannenden Themen. Danach waren meine Frau und ich f\u00fcr ein Jahr in Boston, USA. Das war mein Einstieg in die KLS Martin Group als Regional Sales Associate f\u00fcr die Region Boston. Das war eine wundersch\u00f6ne Zeit und ich habe viel \u00fcber unsere Produkte und den Vertrieb von Medizinprodukten in einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld gelernt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sie haben Stationen in Ihrem Leben gew\u00e4hlt, die nicht in Ihrem Familienunternehmen waren. Wie bewusst war diese Entscheidung? Welche Vorteile sehen Sie in dieser Entscheidung f\u00fcr Ihren Werdegang? W\u00fcrden Sie r\u00fcckblickend etwas \u00e4ndern?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, ich w\u00fcrde alles genau so wieder machen und das war eine bewusste Entscheidung. Ich denke es ist vor einem Einstieg ins Familienunternehmen immens wichtig, Erfahrungen an anderer Stelle zu sammeln und \u201e\u00fcber den eigenen Tellerrand hinauszublicken\u201c. Auch das Jahr in Boston und die dortige T\u00e4tigkeit im Direktvertrieb z\u00e4hle ich hier ausdr\u00fccklich mit dazu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was waren aus Ihrer Sicht die wichtigsten Erfolgsfaktoren und die gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten beim Generationenwechsel? Die \u00dcbernahme des Unternehmens war in Ihrem Fall erfolgreich. Wie lautet Ihr Rezept f\u00fcr einen Generationswechsel innerhalb eines Familienunternehmens?<\/strong><\/p>\n<p>Erfolgsfaktoren sind auf jeden Fall die gute Planung und Vorbereitung auf diesen Prozess durch meinen Vater. Ebenfalls ein St\u00fcck weit die Gr\u00f6\u00dfe und das Vertrauen meines Vaters, loslassen zu k\u00f6nnen und sein Lebenswerk der n\u00e4chsten Generation anzuvertrauen. M\u00f6glichkeiten, f\u00fcr die n\u00e4chste Generation, Dinge anders zu machen und andere Dinge ausprobieren zu d\u00fcrfen sind wichtig. Auch hier hat mir mein Vater immer den R\u00fccken gest\u00e4rkt, auch wenn er Dinge vielleicht anders gemacht h\u00e4tte. Aber hier tr\u00e4gt in meinen Augen auch die n\u00e4chste Generation eine gro\u00dfe Verantwortung. Dinge anders zu machen und neue Wege zu gehen sind richtig und wichtig. Aber die neue Generation sollte meiner Meinung nach in erfolgreichen Unternehmen nicht von heute auf morgen alles in Frage stellen und alles komplett umkrempeln wollen. Ver\u00e4nderung und neue Wege definitiv ja, aber alles mit Augenma\u00df. Interne Schwierigkeiten in dem ganzen Wechsel und in der Familie gab es in der Tat \u00e4u\u00dferst wenige bis keine. Was am meisten an den Nerven gezehrt hat und \u00e4u\u00dferst zeitintensiv war, war den \u00dcbergang vertraglich mit allen Facetten so auszugestalten, dass es f\u00fcr die Zukunft der KLS Martin Group am besten ist. Hier waren viele, auch internationale, externe Berater, Finanzbeh\u00f6rden etc. involviert. Das war eine anstrengende Zeit. Das entscheidende ist aber, dass sich die Familie bei den Inhalten einig ist. Die Umsetzung der Inhalte in die Vertr\u00e4ge l\u00e4sst sich dann in einem Kraftakt mit Unterst\u00fctzung von Beratern festzurren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Oftmals ist bei Unternehmernachfolgen der Mensch das gr\u00f6\u00dfte Hindernis. Wie hat Ihr Vater das bew\u00e4ltigt, dass Sie anstelle von ihm im Mittelpunkt stehen, Erfolg haben und \u201eder Chef\u201c sind?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist eine gute Frage, aber in unserem Fall irgendwie und zum Gl\u00fcck nicht so richtig relevant. Mein Vater steht \u00fcber diesem Thema, das tats\u00e4chlich ein Hindernis sein k\u00f6nnte. Das liegt aber auch vielleicht daran, dass ich ihn nach wie vor in wichtige Entscheidungen einbeziehe und er neben meiner Frau einer meiner wichtigsten Sparringspartner ist. Ich hoffe, dass bei ihm dadurch nie das Gef\u00fchl aufkam, nicht mehr gebraucht zu werden. Das Gegenteil ist der Fall.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Haben Sie schon fr\u00fch geplant, das Familienunternehmen in f\u00fcnfter Generation zu \u00fcbernehmen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich hatte das eigentlich immer vor, es war aber nie ein Muss. Meine Eltern haben mir immer vermittelt, dass sie es gut und sch\u00f6n f\u00e4nden, wenn ich die Nachfolge antreten w\u00fcrde, es war aber wie gesagt nie ein Muss. Ich wollte das aber schon immer, irgendwie war mir immer klar, dass ich das m\u00f6chte. Was gibt es Besseres, als ein solch erfolgreiches Unternehmen mit derart sinnvollen Produkten und so wahnsinnig tollen Mitarbeitern selbst\u00e4ndig leiten zu d\u00fcrfen? Das bewahrheitet sich jeden Tag aufs Neue.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Werte sind f\u00fcr Sie wichtig bei der F\u00fchrung des Unternehmens?<\/strong><\/p>\n<p>Ich denke es sind \u00e4hnliche Werte wie wir sie in vielen Familienunternehmen finden. Offenheit, Ehrlichkeit, Verl\u00e4sslichkeit und \u201eZug\u00e4nglichkeit des Inhabers\u201c. Aber auch der Wille, mit Durchsetzungskraft Entscheidungen zu treffen, wenn n\u00f6tig, ist wichtig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Planen Sie das Unternehmen sp\u00e4ter auch an Ihre Kinder weiterzugeben?<\/strong><\/p>\n<p>Das w\u00fcrde mich sehr freuen, wenn es funktionieren w\u00fcrde. Aber meine Frau und ich m\u00f6chten das \u00e4hnlich angehen wie meine Eltern, es ist eine M\u00f6glichkeit aber kein Muss!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hatten Sie w\u00e4hrend Ihrer Karriere Mentoren, Coaches und Vorbilder, die f\u00fcr Ihren Weg wichtig waren?<\/strong><\/p>\n<p>In erster Linie war mein Vater Vorbild, Mentor und Coach zugleich. Aber auch f\u00fcr mich wichtige Mitarbeiter in Deutschland und speziell unserer sehr erfolgreichen US- Gesellschaft sind f\u00fcr mich wichtige Coaches und Vorbilder gewesen. Ebenso mein ehemaliger Vorgesetzter bei Capgemini, von dem ich fachlich und menschlich sehr viel lernen durfte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zum Thema Leadership: Wie f\u00fchren Sie und was machen Sie anders als Ihr Vater?<\/strong><\/p>\n<p>Ich f\u00fchre und treffe Entscheidungen sehr gerne im Team, f\u00e4lle nat\u00fcrlich aber auch eine Entscheidung, wenn es n\u00f6tig ist, allein. Ich denke gemeinsam kommt man einfach zu besseren Entscheidungen und L\u00f6sungen. Mir ist ein fairer, offener und famili\u00e4rer Stil sehr wichtig. Diskussionen d\u00fcrfen auch gerne mit \u201eHerzblut\u201c gef\u00fchrt werden, wenn sie der Sache dienen. Ich denke so arg viel mache ich da gar nicht anders als mein Vater, da er nie der \u201eklassische Patriarch\u201c war oder sein wollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Eigenschaften sind Ihnen bei Menschen, mit denen Sie zusammenarbeiten, wichtig und wie gehen Sie bei der Auswahl von Mitarbeitenden vor?<\/strong><\/p>\n<p>Mir ist es wichtig, dass ich Personen, mit denen ich eng zusammenarbeite, vertrauen kann. Und mir sind Personen wichtig, die ihre Meinung sagen und f\u00fcr ihre Positionen k\u00e4mpfen, auch wenn es bei mir in der jeweiligen Situation vielleicht zun\u00e4chst mal nicht gut ankommt. Mit etwas Abstand und Reflexion bin ich gerne bereit, mich \u00fcberzeugen zu lassen, wenn mich die Ansichten und Argumente eines Mitarbeiters \u00fcberzeugen. Sehr wichtig ist, dass es zwischen mir und meinen engen Mitarbeitern auch pers\u00f6nlich passt. Zu Vor-Pandemie-Zeiten haben wir regelm\u00e4\u00dfig unterhaltsame, interessante und gro\u00dfartige Abende zusammen verbracht, bei denen nicht nur Firmenthemen diskutiert wurden. Bei der Auswahl der passenden Personen sind zum einen eine entsprechende Vorauswahl durch einen guten Personalberater oder unsere Personalabteilung wichtig. Dann bedienen wir uns der klassischen Auswahlverfahren wie digitale Meetings, physische Meetings, alles nat\u00fcrlich nach einer strukturierten, standardisierten Vorgehensweise, um eine Vergleichbarkeit zu gew\u00e4hrleisten. Gerne weichen wir an der ein oder anderen Stelle von dieser Struktur auch mal ab. Es geht mir dann darum herauszukitzeln, ob der Bewerber auch menschlich zu uns passt; Ob er zu mir, aber auch zu den Kollegen passt, die nachher mit ihm zusammenarbeiten werden. Daher versuche ich auch hier die engsten zuk\u00fcnftigen Mitarbeiter eines Bewerbers in den Auswahlprozess miteinzubeziehen. Der Bewerber muss zu mir, aber nat\u00fcrlich auch zum Unternehmen generell und zu den anderen F\u00fchrungskr\u00e4ften passen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wor\u00fcber k\u00f6nnen Sie herzlich lachen?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn unser Sohn Grimassen vor dem Spiegel mit mir schneidet. Manchmal allerdings auch \u00fcber mich selbst, dies sollte man vermutlich auch \u00f6fters tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie motivieren Sie sich? Woraus ziehen Sie Ihre Energie?<\/strong><\/p>\n<p>Zeit mit meiner Familie ist das Wichtigste f\u00fcr mich. Urlaub und vor allem Reisen im Kreis der Familie verleihen mir einen Energieschub und erm\u00f6glichen es, manche Dinge mit etwas Abstand und Ruhe von einer anderen Perspektive aus zu betrachten.<\/p>\n<p>Aber auch Erfolge in der Firma sind f\u00fcr mich motivierend. Es motiviert mich, wenn unser Unternehmen finanziell erfolgreich und auf einem Wachstumskurs ist. Au\u00dferdem motivieren mich unsere Produkte ungemein. Wir helfen Menschen und Kindern, bei denen im Leben etwas falsch gelaufen ist. Wir machen es m\u00f6glich, dass diese Menschen wieder ein normales oder normaleres Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Das motiviert!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Haben Sie einen Leitspruch oder ein Lebensmotto, das Sie begleitet?<\/strong><\/p>\n<p>Nein. Das mag vielleicht etwas komisch klingen, aber ich bin kein Mensch, der sich Sorgen darum macht, was wohl in 10 Jahren ist, ob es mir und meiner Familie dann gut gehen wird. Daher brauche ich auch kein Motto. Ich stehe morgens auf und packe den Tag an, ganz ohne Motto!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gibt es ein Buch, das Sie gerne Menschen, die Ihnen etwas bedeuten, mit auf den Weg geben?<\/strong><\/p>\n<p>Die B\u00fccher von Thomas Mann sind f\u00fcr mich Klassiker. Sein Roman \u201eDie Buddenbrooks\u201c von 1901 ist f\u00fcr mich ein unheimlich spannendes Buch, das immer noch aktuell ist, f\u00fcr Familie und Unternehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ihre Frau kommt aus Nord- und Sie aus S\u00fcddeutschland: Meer oder Berge?<\/strong><\/p>\n<p>Beides. Im Sommer geht es in den Norden, Richtung Hamburg ans Meer. Im Winter genie\u00dfen wir die Berge im S\u00fcden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wenn Sie drei geschichtliche Pers\u00f6nlichkeiten zum Essen einladen k\u00f6nnten, wen w\u00fcrden Sie einladen und warum?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Mann, da ich seine B\u00fccher liebe. Gerhard Schr\u00f6der, ich finde ihn als Person unterhaltsam, unabh\u00e4ngig von seiner Politik. Mstislaw Rostropowitsch, der Held meiner inzwischen leider beendeten Cello-Karriere.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>M\u00f6chten Sie unseren Lesern zum Abschluss noch etwas mit auf den Weg geben?<\/strong><\/p>\n<p>Es kommen auch wieder gute und normale Zeiten. Ich jedenfalls glaube daran. Das Wichtigste an einem Familienunternehmen ist die Familie. Die Familie muss dabei permanent daf\u00fcr sorgen, dass sie synchron zur Entwicklung des Unternehmens und seiner Kultur bleibt. Das ist die Voraussetzung daf\u00fcr, dass das Unternehmen die Familie noch st\u00e4rker zusammenschwei\u00dft und nicht entzweit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Herr Leibinger, wir danken Ihnen f\u00fcr das Gespr\u00e4ch! <\/strong>Die KLS Martin Group ist ein erfolgreiches und innovatives Medizintechnikunternehmen. Von klassischen Instrumenten kommend, entwickelt, produziert und vertreibt die KLS Martin Gruppe heute insbesondere auch Implantate, OP-Leuchten, chirurgische Laser und elektrochirurgische Systeme.<\/p>\n<p>Die neueste Entwicklung sind patientenindividuelle Implantate, die im 3D-Druck Verfahren aus Titan oder biokompatiblen Kunststoffen hergestellt werden. Unter dem Motto \u201eChirurgische Innovationen sind unsere Leidenschaft\u201c arbeiten weltweit \u00fcber 1.600 Mitarbeitende f\u00fcr die Gruppe.<\/p>\n<p>Alle Produkte finden in OP-R\u00e4umen Anwendung. Daneben bietet die KLS Martin Group auch individuelle Rauml\u00f6sungen f\u00fcr den OP. Produktionsst\u00e4tten gibt es in Deutschland, den USA und Malaysia. Die USA sind nach wie vor wichtigster Medizintechnikmarkt der Welt, auch f\u00fcr die KLS Martin Group, die die H\u00e4lfte ihres Umsatzes in den USA erzielt.<\/p>\n<p>Seit 2020 sind alle Unternehmen der KLS Martin Group im alleinigen Eigentum der Familie Leibinger. Im Gesch\u00e4ftsjahr 2020 erzielte die KLS Martin Group einen Umsatz von rund 300 Mio. Euro.<\/p>\n<p>Christian Leibinger ist seit 2020 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der KLS Martin Group. Er \u00fcbernahm im Jahr 2018 die Unternehmensleitung in der f\u00fcnften Generation. Sein Vater, Karl Leibinger, hatte den Generationswechsel fr\u00fchzeitig geplant und konsequent umgesetzt und sich mit 65 Jahren aus der operativen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung mehr und mehr zur\u00fcckgezogen. Christian Leibinger besitzt heute 85% der Anteile der Unternehmensgruppe, seine Schwester, die in M\u00fcnchen lebt und arbeitet, h\u00e4lt 15%.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen unserer Serie ERFOLGSGESCHICHTEN haben wir mit Christian Leibinger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der KLS Martin Group, ein Interview zum Thema \u201eDer Erfolgsfaktor Mensch\u201c gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>(Bild v.l.: Vater und Sohn: Karl und Christian Leibinger )<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6491,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-6490","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erfolgsfaktor-mensch"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6490","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6490"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6490\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6491"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6490"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6490"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.knaisch-consulting.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6490"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}