Workation – Arbeiten in der Sonne?

Die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen und die Pandemie haben die Arbeitswelt in den letzten Jahren stark gewandelt. Vor allem die virtuelle Präsenz hat die Verschmelzung von Arbeit und Privatleben sehr beeinflusst. Doch wie steht es um den Trend „Workation“ und was gilt es als Arbeitgeber zu beachten?
Claudia Rudigier

Die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen und die Pandemie haben die Arbeitswelt in den letzten Jahren stark gewandelt. Vor allem die virtuelle Präsenz hat die Verschmelzung von Arbeit und Privatleben sehr beeinflusst. Doch wie steht es um den Trend „Workation“ und was gilt es als Arbeitgeber zu beachten?

 

Der Reiz des mobilen Arbeitens

Arbeiten, wo andere Urlaub machen? Workation ist eine Art des Arbeitens, der es Fachleuten ermöglicht, von unterwegs zu arbeiten, während sie um die Welt reisen. Es kombiniert das Beste aus beiden Welten und ermöglicht es Menschen, neue Orte und Kulturen zu entdecken, gleichzeitig produktiv zu sein und ihre Karriere voranzutreiben. Da immer mehr Unternehmen auf Fernarbeit setzen, werden Workations gerade bei Talenten aus IT und Marketing aber auch Freiberuflern mit digitalem Kundenkontakt, die ihre Karriere auf die Straße bringen möchten, immer beliebter.

 

Die Realität nicht vergessen

Neben all den Vorteilen und dem Reiz Mitarbeitenden das Arbeiten in der Sonne zu ermöglichen, sollten Sie rechtliche Themen hierzu jedoch nicht vernachlässigen. Sozialversicherung, deutsches Arbeitsrecht, Steuern, Workation in EU oder außerhalb – Themen, bei denen Sie sich Rat holen sollten, um Ihren Mitarbeitenden ausreichend Informationen mitgeben zu können.

 

Fazit

So reizvoll der Gedanke an Arbeiten unter Palmen auch sein mag, wird der Trend Workation vermutlich nur einem kleinen Personenkreis offenstehen. Bedenken Sie kritisch, inwieweit Sie als Arbeitgeber sich auf dieses Abenteuer einlassen.

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